1. Hat es jemand anderes schonmal gemacht?

Finde Vorbilder, die dich inspirieren. Vielleicht gibt es einen Mensch, der so etwas Ähnliches, wie das, was dich ruft, schon gelebt hat. Als ich meine Jurte gebaut habe, hat mich zum Beispiel das Buch „Die fliegende Jurte“ von David und Nadja sehr inspiriert. „Wenn die das machen, dann ist es grundsätzlich möglich.“, habe ich damals gedacht.

Das muss aber nicht heißen, dass es unmöglich ist, nur weil es vor dir noch niemand gelebt hat. Vielleicht bist du einfach eine hardcore Pionierin. Erinnere dich daran: viele Vordenker aus früheren Zeiten wurden zu Lebzeiten abgelehnt, ihre Gedanken und vorhaben erschienen dem „Zeitgeist“ verrückt, weil sie aus der Zukunft kamen. Um ein Gefühl von Möglichkeit für das „Unmögliche“ und Gemeinschaft im Pioniersein zu finden kannst du dir Bücher oder Filme über PionierInnen der Vergangenheit ansehen.

2. Erinnere dich an deine Kraft

 Wann hast du schonmal etwas getan, wovon du vorher nur geträumt hast? Das können große Dinge oder auch kleine sein. Vielleicht hast du zum Beispiel mal eine Urlaubsreise an einen bestimmten Ort gemacht. Erst war es nur in deiner Vorstellung, deinem Gefühl. Dann hast du konkretere Schritte unternommen, dich informiert, Tickets gebucht. Und schließlich kam der Tag, an dem du leibhaftig an diesem Ort warst. Das hast alles du manifestiert durch deine Vorstellungs- und Umsetzungskraft.

Genau so verhält es sich auch mit deinen Lebensträumen. Zugegeben, wahrscheinlich braucht ein größerer Traum mehr Zeit, um Wirklichkeit zu werden und bringt größere Herausforderungen mit sich, aber das Prinzip bleibt gleich.

Nimm dir einen Moment Zeit und rufe dir all die Dinge in Erinnerung, die du dir gewünscht und selbst verwirklicht hast. (Und wenn es nur ein bestimmtes Kleidungsstück war, das du dir vorgestellt und im Laden gefunden hast.)

Das wird dir helfen, dich mit deiner Selbstwirksamkeit und Schöpferkraft zu verbinden.

3. Finde deine nächsten Schritte

 

Was könntest du heute oder in den nächsten 48 Stunden schon tun, um dich deinem Herzensweg anzunähern?

Schreibe dir eine Liste mit ALLEM, das dir gerade einfällt, was du heute oder zukünftig tun kannst und das mit deinem Herzensweg verbunden ist. Wirklich, zensiere dich nicht. Schreibe alles auf, jedes noch so kleine oder große Detail. Du wirst feststellen, es ist wahrscheinlich eine ganze Menge. Du kennst den Weg also schon recht genau, zumindest die ersten Schritte. (Die späteren sind egal, die kannst du erst später herausfinden und wenn du über sie nachdenkst, läufst du Gefahr dich zu blockieren.)

4. Wo könntest du Hilfe finden?

 

Falls dir GARNICHTS einfällt, was du tun könntest, oder du einfach nicht weißt, wie es geht, suche nach Hilfe. Wer könnte dir dabei helfen? Mit wem könntest du darüber reden? Wo könntest du Menschen finden, die darin Erfahrung haben oder einen ähnlichen Weg bereits gegangen sind? All das können deine nächsten Schritte sein.

Wenn dir niemand einfällt, kannst du auch im Gebet darum Bitten, eine Spur zu finden. Verbinde dich mit deinem Herzensanliegen, mit diesem drängenden Wunsch in dir und bitte um Führung. Wenn du dem lauschend durch den Tag gehst, stehen die Chancen gut, dass du fündig wirst.

An der Stelle biete ich übrigens auch Begleitung an in meinem Freiheit leben Mentoring.

5. Geh in den inneren Dialog.

Woher kommt diese Stimme in dir, die es für unmöglich hält? Ist sie womöglich sogar autoritär oder schreibt dir vor, was du stattdessen „Vernünftiges“ tun solltest? Sind es eventuell Meinungen anderer Menschen (Eltern, Lehrer, Vorgesetzte, Freunde,…) aus deinem Leben oder kollektive gesellschaftliche Meinungen? Das herauszufinden, kann dir helfen die Anteile auf ihren Platz zu verweisen und sie nicht mehr als absolut und richtig zu erleben.

Sprich doch mal mit diesem Teil in dir. Stelle ihm Fragen, warum er so denkt. Höre offenen Herzens zu und lasse dich berühren von den ursprünglichen Ursachen dieser Meinungen. Höre dir auch eventuelle Bedenken an und hinterfrage, woher diese kommen. Vielleicht waren sie in einer früheren Situation völlig angebracht, heute aber eher hinderlich? Manchmal weist uns diese Stimme auch auf Risiken hin, die wir unter den Teppich gekehrt haben. Wenn wir sie wieder zur Kenntnis nehmen und in unseren Plan miteinbeziehen, wird die Stimme leiser.

Wenn alles nichts bringt und der innere Anteil dir fortlaufend erklärt, du seist verrückt, dann kannst du auch ruhig einwilligen. 😉 Ich denke mir oft bei unseren kollektiven Normen bin ich lieber etwas verrückt und eben nicht ganz normal.

All diese Dialoge mit inneren Anteilen kann man auch wunderbar in der Hypnotischen Trance führen und hat dabei noch die untrügliche Weisheit des Unbewussten an seiner Seite. Das Praktische: in diesem Zustand denkst du nicht nur darüber nach, warum es so ist, sondern du machst eine konkrete Erfahrung und bildest neue neuronale Verknüpfungen in deinem Gehirn. Deshalb ist es mein Lieblingstool im Freiheit leben Mentoring.

Wenn du auch nicht ganz normal bist 😉 und dir Begleitung auf diesem Weg wünschst von einer schon länger Ver-rückten, dann melde dich gerne für ein kostenloses Kennenlerngespräch bei mir und wir können sehen, ob ich dir weiterhelfen kann.